
Stadtgeschichte zum Weitererzählen
Die Ursprünge Weilheims reichen weit zurück: Schon um 200 n. Chr. verlief hier eine wichtige Römerstraße über den Brenner nach Augsburg. Archäologische Funde belegen römische Siedlungen in der Gegend – und könnten dem Ort seinen Namen gegeben haben: „Weilheim“ leitet sich wohl von villa haim, dem „Wohnsitz bei den Landgütern“, ab.
Erstmals schriftlich erwähnt wurde das Dorf „Wilhaim“ im Jahr 1010. Der historische Kern rund um die Kirche St. Pölten wuchs rasch – 1238 wurde Weilheim erstmals als Stadt erwähnt. Im 14. Jahrhundert entstanden der heutige Marienplatz, die Stadtmauer und drei große Tore, die das Stadtbild prägten, bis sie im 19. Jahrhundert abgerissen wurden.
Was blieb, ist die Bedeutung der Stadt – damals wie heute – als lebendiges Zentrum für Wirtschaft, Bildung, Kultur und Politik im Herzen Oberbayerns.